KUNST-GRUPPE-BLANCO
KUNST-GRUPPE-BLANCO

 

 

   Arbeiten von Peter Michael Heyer

DIE PIETA IN FLORENZ

DIE WEICHE STELLE IM MARMOR
 

In diesem letzten Werk Michelangelos sehe ich nicht die Klage
Mariens über den Tod des Sohnes Gottes, ihres eigenen Sohnes,
sondern die Klage des Bildhauers über seine eigene und die
allgemeine Unfähigkeit das Leben so zu führen, dass es in Allem
vollkommen ist. Diese Einsicht gebiert eine große Trauer über
eigenes Versagen, aus der unstillbare Sehnsucht erwächst.
Sehnsucht und Trauer kann der Mensch schwer tragen.
Abgebrochen - abgebrochen ist der Arm!

Michelangelos Sehnen nach Vollkommenheit abgebrochen.
Er arbeitete nicht weiter,

Mir scheint dies kein ZufalL kein Missgeschick zu sein sondern
Fügung, dass alles Irdische Relikt bleiben muss, nichts hier
vollkommen ist.

 

Michelangelo schuf eine Arbeit die über seine Zeit hinaus führt. -
Unmittelbar sichtbar die Vision Michelangelos: Das Gesicht der
Trauer, begreifbar nur dem, der schaut und hinzutut. Die Grenzen
der Realität sind durchbrochen.